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25.08.2009: "Seid ihr noch zu retten ?! - Denkmalbauten in Dessau-Roßlau"

Ausstellung des Museums für Stadtgeschichte im Johannbau

Die unter Federführung von Frau M.A. Karin Weigt und Herrn Hans-Joachim Mellies gestaltete Ausstellung wird am 25.08.2009 im Museum für Stadtgeschichte eröffnet und ist dann für möglichst viele interessierte Besucher vom 26.08. bis 08.11.2009, jeweils Dienstag bis Sonntag von 10-17 Uhr, geöffnet.

 
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Der Johannbau - das Museum für Stadtgeschichte.
(Fotos zum Vergrößern bitte anklicken!)
 

Im Amtsblatt Nr. 8/2009 der Stadt Dessau-Roßlau heißt es auf Seite 30 zu dieser Ausstellung:
 
Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs konnten - vor allem nach der Wende - viele denkmalgeschützte Bauten der Stadt Dessau-Roßlau restauriert und wiederaufgebaut werden. Mit der Marienkirche und dem Johannbau hat das Zentrum Dessaus z.B. wesentliche "Landmarken" seines Stadtbilds zurückgewonnen. Häufig jedoch verhindern finanzielle Belange, dass vom Verfall bedrohte Denkmalbauten wieder instandgesetzt und erhalten werden können. Dazu zählen beispielsweise der Neue Wasserturm am Lutherplatz, die Roßlauer Burg, das Mausoleum und die dem Schwabehaus benachbarten Häuser, wie die "Alte Bäckerei" in der Johannisstraße. Sind diese Denkmale überhaupt noch zu retten? Von engagierten Bürgern gegründete Initiativen, wie der Förderverein Mausoleum e. V., der Verein zur Förderung und Erhaltung des Neuen Wasserturms e.V., der Schwabehausverein oder der Förderverein Burg Roßlau e.V., haben sich jedoch die Realisierung solcher fast aussichtslos erscheinenden Großprojekte zum Ziel gesetzt.

 
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Der Neue Wasserturm am Lutherplatz.
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Das Mausoleum im Georgengarten.
 
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Die Roßlauer Wasserburg.
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Das Schwabehaus, rechts daneben die "Alte Bäckerei".
Fotos: Dr. Dohmeyer, www.neuerwasserturm.de

... und weiter heißt es im Amtsblatt:
 
Das Museum für Stadtgeschichte Dessau eröffnet in Kooperation mit diesen Initiativen und mit Unterstützung der städtischen Denkmalpflege am 25. August 2009 eine Ausstellung über gefährdete Denkmalbauten. Erfüllten die Bauten zu ihrer Entstehungszeit noch bestimmte Aufgaben, gingen ihre Funktionen im Laufe der Jahre verloren. Der Bau des Neuen Wasserturms am Lutherplatz, 1896 durch den Stadtbaumeister und Architekten Paul Engel (1852-1908) begonnen, ersetzte zum Beispiel den alten Wasserturm in der Heidestraße mit einem fast doppelt so großen Fassungsvermögen seines Wasserbehälters. Als auch dieser seinen Zweck nicht mehr erfüllte, begann der Verfall des Turmes. In den 1970er Jahren war der Abriss des Turmes vorgesehen. Über den Lutherplatz sollte eine 4-spurige Haupterschließungsstraße in Nord-Süd-Richtung führen. Bereits damals löste dies heftige Diskussionen um den Erhalt und die weitere Nutzung aus. Erst im Februar 1995 wurde der Neue Wasserturm als Einzeldenkmal in das Denkmalverzeichnis der Stadt Dessau aufgenommen.
Viele bereits gerettete Denkmalbauten und auch unwiederbringlich verloren gegangene Bauten der Stadt kann sich der Besucher anhand einer Fotogalerie in Erinnerung rufen. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen jedoch die vier Bauwerke in Not. Anhand alter Fotos, Baupläne, Akten und Modellen wird nicht nur über die historische Bedeutung dieser Bauten, aktuelle bauliche Probleme und Nutzungskonzepte berichtet, sondern auch ein Gefühl vermittelt für den Wert, den diese Gebäude heute, in einer modernen Stadt, als erlebbare Geschichtenerzähler mit einer ganz eigenen, unersetzbaren Ausstrahlung und Atmosphäre haben.

 
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