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LOTTO Sachsen-Anhalt
Deutsche Stiftung Denkmalschutz

 
05.03.2012: "Action" am Neuen Wasserturm


Liebe Freunde unseres Wasserturmprojektes und werte Kritiker desselben,
 
anhand der heutigen Fotos (zum Vergößern bitte anklicken) meines Kollegen Marcel Schreier möchte ich Ihnen einmal kurz dokumentieren, mit welchen Leistungen unser Verein trotz aller Widrigkeiten aufwarten kann. Bitte helfen Sie uns, die Erhaltung dieses schönen Bauwerkes zu vollenden, gern können Sie uns auch jederzeit mit einer kleinen Online-Spende oder als Mitglied in unserem Verein unterstützen.
Dr. Reinhold Dohmeyer, www.neuerwasserturm.de


Eigentlich wollte ich an diesem Montagmorgen nur noch mal kurz zu meinem Fahrzeug auf dem AEM-Parkplatz gleich neben dem Neuen Wasserturm, aber auf dem Weg dahin bekam ich einen großen Schreck, ...
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... ein großer Autokran und eine hohe Teleskop-Arbeitsbühne im Einsatz, hatte sich der Termin für das Abnehmen der Turmsapitze (Laterne) ausnahmsweise auf ein früheres Datum verschoben? Nein, bei dieser Aktion ging es um die Sicherung der besonders vom Abbrechen betroffenen Sandsteinelemente des Polygonalgeschosses, die zuletzt aus Sicherheitsgründen die geplante Restaurierung des südlichen Erkerturmes verhindert hatten.

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Sowohl auf der rechten wie auch auf der linken Seite des eingerüsteten Erkers waren unterhalb der gefährdeten Stellen schon vorher fast unbemerkt jeweils zwei Bohrungen von innen durch die Wasserturmwand vorangetrieben worden (blaue Markierung oben). Ausserdem war in zwei der darunterliegenden und an Bullaugen erinnernden Fenstern eine ebene Auflagefläche (Markierung unten) geschaffen worden.

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Durch die oberen zylindrischen Bohrungen wurden dann die speziell vorbereiteten Enden von zwei Doppel-T-Trägern durch die Außenwand "gefädelt" und innen mit entsprechender Gegenhaltetechnik verschraubt. Auch der untere Querträger wurde durch entsprechende Verbindungselemente von innen befestigt. Die beiden herausragenden Träger, mit einem Querträger verbunden, sollen dann mit entsprechenden Holzkonstruktionen durch den unteren Querträger gestützt werden und ihrerseits wiederum die abbruchgefährdeten Sandsteinelemente stützen.

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Und so sehen die Spezialträger aus, die dann auch auf der westlichen Seite der Rüstung am südlichen Erkerturm von der Dessauer Firma Metallbau Fathke montiert wurden.

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Von uns beinahe unbemerkt, hatte inzwischen die Firma Adams, die auch die wesentlichen Arbeiten bei der Dachstuhlsanierung durchführte, neben dem Wasserturm eine Plattform für die "Laterne" errichtet, auf der letztere dann restauriert werden soll. Und diesem Mann, der auf dem letzten Foto noch notwendige Vorbereitungen für das Herabnehmen der Laterne trifft, kann man wirklich nur allerhöchste Achtung zollen.

 
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